Latein
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Antike Mythen kreativ umgesetzt
Latein-Kurs der EF und Q1 arbeitet mit Ovids Metamorphosen und gestaltet Figuren zu Pygmalion sowie Dädalus und Ikarus.
Der Latein-Kurs der EF und Q1 setzte sich im Unterricht mit ausgewählten Episoden aus den Metamorphosen des römischen Dichters Ovid auseinander. Neben der Übersetzung lateinischer Textstellen analysierten die Schülerinnen und Schüler auch Rezeptionsdokumente und setzten die antiken Geschichten kreativ um.
Eine Gruppe beschäftigte sich mit der Geschichte von Pygmalion. Darin geht es um einen wohlhabenden Mann, der keine Frau findet, die seinen Vorstellungen entspricht. Deshalb meißelt er sich selbst eine Frau aus Marmor. Schließlich bittet er die Göttin Venus, die Statue zum Leben zu erwecken – und sein Wunsch wird erfüllt: Galatea erwacht zum Leben, und beide leben fortan glücklich verheiratet.
Passend zu dieser Metamorphose übersetzten die Schülerinnen zunächst eine Textstelle und analysierten anschließend ein Rezeptionsdokument. In einer kreativen Aufgabe gestalteten sie außerdem die Statue der Galatea aus Ton und Farbe. Ihre Ergebnisse stellten sie anschließend in einer Präsentation vor und ergänzten die Statue mit passenden lateinischen Zitaten aus dem Originaltext.
Eine weitere Gruppe widmete sich der bekannten Geschichte von Dädalus und Ikarus. Sie erzählt von dem berühmten Baumeister Dädalus, der gemeinsam mit seinem Sohn Ikarus auf Kreta gefangen gehalten wird. Um zu entkommen, baut er Flügel aus Federn und Wachs. Bevor sie ihren Flug antreten, warnt er seinen Sohn jedoch: Ikarus solle weder zu hoch noch zu tief fliegen, da die Sonne das Wachs schmelzen lassen und das Meer die Flügel beschweren könnte. Ikarus missachtet die Warnung seines Vaters, steigt zu hoch auf – und stürzt schließlich ins Meer zwischen Kreta und dem griechischen Festland. Die Geschichte gilt bis heute als Sinnbild für die Warnung: „Hochmut kommt vor dem Fall“.Nach der Übersetzung eines Textauszugs und der Analyse eines Rezeptionsdokuments gestalteten die Schülerinnen und Schüler selbst eine künstlerische Umsetzung der Szene. Ihre Figur stellt den Aufstieg des Ikarus dar. Dafür fertigten sie zunächst ein Drahtgerüst als „Skelett“ an, auf das anschließend Modelliermasse aufgetragen wurde. Die Flügel entstanden aus Papier, während Details mit einem Zahnstocher ausgearbeitet wurden. Abschließend präsentierte die Gruppe ihre Ergebnisse im Kurs und erläuterte ihre Statue mithilfe lateinischer Zitate aus der Metamorphose.
Das Fach Latein an der Gesamtschule Aspe
Das Unterrichtsfach Latein
Im Fach Latein entdecken wir die Wurzeln unserer Kultur und Lebensweise. Die Römer hinterließen ihre Spuren in unserer Sprache und Kultur, in unserer Denkweise und unserer Lebensführung. Also machen wir uns gemeinsam auf, diese im Fach Latein zu ergründen!
Das Fach Latein an der Gesamtschule Aspe
An unserer Schule können alle Schülerinnen und Schüler in Jahrgang 9 (EZU) Latein als 2. oder 3. Fremdsprache wählen (4 Stunden Unterricht in der Woche). Unterrichtssprache ist Deutsch. Nach Jahrgangsstufe 12 (Q1) erhalten die Schülerinnen und Schüler bei ausreichenden Leistungen das Latinum, das an zahlreichen Universitäten als Studienvoraussetzung erforderlich ist. Schwerpunktmäßig geht es im Unterricht um das Übersetzen vom Lateinischen ins Deutsche. Hierfür sind das Erlernen des Vokabulars und die regelmäßige Wiederholung erforderlich.
Was bringt mir das Fach Latein?
Für viele Studiengänge ist das Latinum erforderlich. Aber auch in unserem Alltag ist Latein von großem Nutzen, sowohl beim Verstehen der Fremdwörter als auch für das Erfassen unserer Geschichte und unserer Kultur. Immerhin haben 60% der Wörter im Englischen die Wurzeln im Lateinischen. Auch die Kenntnisse der deutschen Grammatik werden durch den Lateinunterricht intensiviert.
Römische Spuren in heutiger Zeit
Durch die jährlich stattfindende Exkursion nach Xanten oder Köln und Projekte wie z.B. das Kochen nach römischen Rezepten lassen wir die Römerinnen und Römer wieder lebendig werden.
Latein ist tot, es lebe Latein!
Herzlichen Glückwunsch zum Latinum!
Salvete,
nach fünf Jahren intensiven Lateinunterrichts haben in diesem Schuljahr 2025 fünf Schülerinnen und Schüler der Q1 erfolgreich ihr Latinum erworben. Auf diesem langen Weg wurden zahlreiche Hürden gemeistert, neue Freundschaften geschlossen und spannende Erfahrungen – etwa auf Exkursionen – gesammelt. Wir wünschen allen weiterhin viel Erfolg!
Per aspera ad astra
Finis coronat opus
Sechs Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs unserer Schule haben mit großem Erfolg das Latinum erworben.
Die Paukerei hat ein Ende. Ovid und Cicero haben wieder ihre wohlverdiente Ruhe.
Gratulatio!
Per aspera ad astra
Finis coronat opus Dreizehn Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs unserer Schule haben mit großem Erfolg das Latinum erworben.
Die Paukerei hat ein Ende. Ovid und Cicero haben wieder ihre wohlverdiente Ruhe.
Gratulatio!
Xanten 2022
Lateiner weiterhin aktivAm Freitag, den 6.5. ging es los. Nach intensiven Vorbereitungen machten sich die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Jahrgangsstufen 9-12 auf in den archäologischen Park nach Xanten. Die Busfahrt war sehr kurzweilig und schon um 11.00 Uhr begannen die Führungen durch das sehr fachkundige Personal vor Ort. Die Zeitreise begann. Begeistert durften drei kleine Gruppen von Schülerinnen und Schülern samt ihrer begleitenden Lehrerinnen Frau Jasperneite, Frau Schwalbach und Frau Pape das Amphitheater, die Thermenanlagen, die Schiffswerft, die Taverne und den Hafentempel besichtigen.
Das Leben der Römer in der bedeutenden Stadt Colonia Ulpia Traiana (Xanten) wurde allen lebendig vor Augen geführt. Der Besuch des Amphitheaters und der Ablauf eines Thermenbesuches wird allen noch lange in Erinnerung bleiben. Nach einer Mittagspause konnten alle in Workshops je nach Neigung eine Fibel basteln oder Originalfunde (selbstverständlich mit Handschuhen) anfassen und Rückschlüsse auf deren Funktion assoziieren.
In der sich anschließenden Freizeit ließen alle ihrer Neugier und ihrem Wissensdrang freien Lauf. Auch Beschäftigungen wie gemeinsames Essen oder Shopping im Museumsshop standen hoch im Kurs, bis man um 16.00 Uhr mit dem wunderbaren Vehikel der Neuzeit namens „Reisebus“ den Heimweg antreten musste. Vale, Colonia Ulpia Traiana aeterna!