Zehn Tage Litauen: Praktikum, neue Freundschaften und viele Eindrücke
Julia und Pia berichten von ihrem Erasmus+-Aufenthalt in Druskininkai
Zehn Tage Praktikum in Litauen – für uns war das eine besondere Erfahrung. Am 30. Juni 2026 reisten wir nach Druskininkai, einer kleinen, aber sehr schönen Stadt im Süden Litauens. Einen Tag später begann unser Praktikum in der Küche.
Unsere Aufgaben waren abwechslungsreich, aber meist einfach: Kartoffeln und Zwiebeln schälen, Zucchini raspeln, Fleisch zubereiten und Geschirr spülen gehörten zu unserem Arbeitsalltag. Besonders zur Mittagszeit wurde es manchmal hektisch, wenn viele Gäste kamen. In der zweiten Woche wiederholten sich die Aufgaben allerdings häufiger, sodass wir nur noch wenig Neues lernen konnten.
Nach der Arbeit erkundeten wir Druskininkai. Vieles lässt sich bequem zu Fuß erreichen. Wir gingen spazieren und wandern, besuchten Parks und Wälder, waren schwimmen und klettern und probierten verschiedene Restaurants aus.Besonders schön waren die Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Durch eine Lehrerin, die in Druskininkai Englisch unterrichtet, lernten wir Schüler*innen kennen, mit denen wir die Stadt und das Leben in Litauen noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen konnten. Wir tauschten uns über unseren Alltag aus, lernten Geheimtipps der Einheimischen kennen und beantworteten Fragen über Deutschland.
Auch wenn die Verständigung nicht immer einfach war, haben wir uns jederzeit willkommen gefühlt. Vor allem die jüngeren Menschen sprechen häufig Englisch. Die älteren Einwohner*innen konnten dagegen teilweise nur wenig Englisch, was die Kommunikation bei unserem Praktikum manchmal erschwerte. Gleichzeitig erlebten wir die Menschen als sehr hilfsbereit und herzlich.Unser Fazit: Das Praktikum hat uns viel Spaß gemacht und wir haben zahlreiche neue Erfahrungen gesammelt. Druskininkai ist zwar eine kleine Stadt, bietet aber eine ruhige, saubere und sichere Umgebung sowie viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten.
Finanziert wurde die Reise durch das Programm Erasmus+. Auf der Hin- und Rückreise wurden wir von Lehrerinnen der Gesamtschule Aspe begleitet. Für uns war die Reise eine tolle Gelegenheit, einen anderen Alltag kennenzulernen, neue Menschen zu treffen und viele Erinnerungen mit nach Hause zu nehmen.