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Was ist wirklich notwendig?

Band- und Theater-AG begeistern mit Musik, Spielfreude und einer klugen Geschichte über Gier, Glück und das Wesentliche

Am 6. Mai 2026 wurde das Foyer der Realschule zur Bühne: Die Band- und Theater-AGs luden rund 55 Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem abwechslungsreichen Abend voller Musik, Theater und Spielfreude ein.

Für einen schwungvollen Einstieg sorgte die Band-AG mit Mitsing-Songs. Mit ausdrucksstarker Stimme wurde das Publikum auf den Abend eingestimmt, bevor die Theater-AG die Bühne übernahm.

Acht Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 präsentierten „Das Notwendige oder das Überflüssige“, frei nach Johann Nestroy. Im Mittelpunkt steht Faden, ein armer Seilmacher, der einer reichen Gräfin hilft und dafür einen besonderen Wunsch erfüllt bekommt: Er darf sich etwas wünschen – allerdings nur etwas, das wirklich notwendig ist.

Aus dieser einfachen Idee entwickelte die Theater-AG eine unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Geschichte über Gier, Klugheit und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Die beiden Töchter „von Brauchengeld“ zeigten eindrucksvoll die Schattenseiten materieller Gier, während Ms. Wathfield und Fadens Freundin Strick für Klugheit und das Einstehen für das Gute standen.

Die jungen Schauspielerinnen verliehen der Inszenierung eine ganz eigene Note. Fast alle ursprünglich männlichen Rollen wurden von den Schülerinnen übernommen. Viele szenische Ideen entwickelten die Kinder selbst – und genau das machte die Aufführung so lebendig und eigenständig. Für Regie, Kostüme und Musik sorgte die betreuende Lehrerin und Theaterpädagogin Yvonne Linke.

Das Publikum dankte den jungen Darstellerinnen mit viel Applaus. Auch aus Kollegium und Elternschaft gab es begeisterte Rückmeldungen. Gelobt wurden die große Textsicherheit, passende Kostüme, eine beeindruckend synchrone Tanzeinlage und das sichere, deutliche Spiel. Besonders überzeugte die Selbstständigkeit der Schülerinnen, die sogar den Umbau des Bühnenbilds souverän übernahmen. Die Aufführung unterhielt nicht nur, sondern regte zugleich dazu an, über Moral und die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken.

Hinter dem gelungenen Abend steckte viel Engagement. Eine fünfstündige Intensivprobe am Wochenende und eine zusätzliche Generalprobe außerhalb der regulären Schulzeit bereiteten die Schülerinnen auf ihren Auftritt vor. Dafür kamen sie gemeinsam mit ihrer Theaterpädagogin freiwillig in die Schule.

Zum Gelingen des Abends trugen zahlreiche Helferinnen und Helfer bei. Unterstützt wurde das Team unter anderem beim Getränkeverkauf, Bühnenaufbau, bei Licht- und Videotechnik sowie beim Bühnenbau. Auch die Realschule stellte das Foyer und die Bühnenpodeste zur Verfügung.

Am Ende blieb vor allem eines: ein kurzweiliger, fröhlicher und zugleich zum Nachdenken anregender Abend – und die Erkenntnis, dass manchmal gerade die einfachen Fragen die wichtigsten sind: Was ist im Leben wirklich notwendig?

Sprechzeiten:
Mo 08:00-15:00
Di 08:00-13:00
Mi 08:00-15:00
Do 08:00-15:00
Fr 08:00-13:00

Unser Sekretariat ist zu den angegebenen Zeiten geöffnet.

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